Freitag, der Dreizehnte!!!

Um 6 Uhr sind wir, Tara und ich, im Dunkeln ausgelaufen, um mit dem Ebbstrom 40 Meilen südlich nach Acklow zu segeln. Kaum hatten wir den engen Hafen verlassen schaltete ich den Autopiloten ein, um die Hände freizuhaben und nach den Bojen Ausschau zu halten, die die Fischer ausgelegt hatten, um Hummer zu fangen. Als ich den Kurs um 2 Grad korrigieren wollte, drehte meine geliebte Tara ab, um sich anscheinend in selbstmörderischen Absichten auf die schönen Klippen von Howth zu setzten. So geht das aber nicht urteilte ich und stellte den Autopiloten ab und dachte, der hat die Tage doch noch einwandfrei funktioniert!? Ich überlege hin und her und denke mir, du hast doch nichts verstellt und etwas eisenhaltiges liegt doch auch nicht am Kompass. Ich steuere wieder von Hand, habe natürlich auch keine Lust die 40 Meilen zum Knecht meines Ruders zu werden und probierte es noch mal. Erst lief es wieder prima, dann drehte ich wieder an der Einstellung und Tara machte eine Kehrtwendung, diesmal Richtung Sandbänke. Schöne Kacke dachte ich, schaute ob Tara auch von selber auf Kurs bliebt und ging hinunter ins Achterschiff. Und was sah ich unter der Backbordkoje? Die 1,5 m Volleisenstange der Notruderanlage, die ich benutzen musste, als ich von Island kam und das Hauptruder ausfiel.

DCF 1.0

Ich entfernte die Stange, setzte mein schönstes Unschuldsgesicht auf und fragte mich, wer so blöd war die dort hin zulegen. Viele sind ja nicht am Bord, mußte ich mir eingestehen. Doch vielleicht war es ja James unser Bootsgeist.Ich werde ihn mal fragen, ob er sich einen Scherz erlaubt hat. Leider ist er nie da wenn man ihn braucht, doch irgendwann einmal werde ich ihn zu packen bekommen!

Ein Gedanke zu “Freitag, der Dreizehnte!!!

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